
»a hole? a hole after all,
is something,this is nothing at all.«
Das Loch ist kein physikalisches Objekt mit einer bestimmten Masse. Es hat keine bestimmte chemische Zusammensetzung. Aber es ist auch nicht komplett abstrakt wie das Wort Fantasie, oder die Zahl Pi. Man kann mit dem Finger darauf deuten. Ein Loch ist da, wo etwas nicht ist. Das hat mich gereizt. Ich wollte etwas Abstraktes charakterisieren und daraus eine Geschichte enwickeln. Ich habe angefangen Freunde zu fragen wie sie sich den Charakter vom Loch vorstellen.
Ob das Loch männlich oder weiblich ist, was sein Problem ist etc. Ebenfalls habe ich recheriert wie die Physik Löcher beschreibt, wo es in der Literatur thematisiert wurde. Daraus entstand die Basis für den Film. Der Charakter des Herrn L.
die handlung
»mittlerweile geht alles durch mich hindurch. nichts bleibt. niemand bleibt«
Herr L. lebt im Altersheim. Er fühlt sich nutzlos als alter Mensch und schafft sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Regeln. Er hat aufgehört zu reden. Seine Lieblingsbeschäftigung ist das Löcher machen, mal in einen Gymnastikball, mal in das Hemd des Pflegers. Doch niemand scheint ihn zu verstehen. Als seine Tochter ihn besucht, kommt es zum Konflikt.
Das Filmteam
Herr L. — Wolfgang Schenck
Tochter — Kathryn Rohweder
Pfleger — Helge Tramsen
Regie — Anne Günther
Kamera — Lars Dreyer-Winkelmann
Kameraassistenz — Ole Otten
Ton — Stefan Malschofsky
Köstum/Maske — Diana Stapfer
Darstellerinnen — Adda und Magrit / Hannelore
Darsteller — Felix Schlencker
Catering — Hayat Derfoufi
Fahrer — Georg Schmidt / Helene Maus